Das Geschäftsmodell schneller Lieferdienste, die Lebensmittel innerhalb von Minuten an die Haustür bringen, steht nach Ansicht von Forschenden auf wackeligen Beinen. Viele dieser Firmen seien innerhalb kürzester Zeit schnell gewachsen, verzeichneten aber weiterhin enorme Verluste.
Das Geschäftsmodell schneller Lieferdienste , die Lebensmittel innerhalb von Minuten an die Haustür bringen, steht nach Ansicht von Forschenden auf wackeligen Beinen. Es sei zu erwarten, dass nur wenige der heutigen Anbieter im sogenannten Quick-Commerce überleben werden, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Instituts für Mitbestimmung und Unternehmensführung der Hans-Böckler-Stiftung.
Blitzlieferdienste wie Getir, Delivery Hero oder Flink bringen Angebot und Nachfrage zusammen. Aus kleinen Lagern an günstigen Orten in Ballungsgebieten liefern sie Einkäufe direkt an die Verbraucher. Die Branche sei in den letzten Jahren zwar stark gewachsen, dieses Wachstum sei jedoch zu einem erheblichen Teil durch Risikokapitalgeber finanziert und nicht in Profite umgemünzt worden.
„Im Gegenteil: Mit steigendem Umsatz wuchsen auch die roten Zahlen“, stellten die Forschenden fest. Erst bis Mitte 2023 reduzierte sich der Verlust spürbar, trotzdem habe das Minus immer noch bei 832 Millionen Euro gelegen. Bisher sei es keinem Anbieter gelungen, mit dem operativen Geschäft Gewinne zu erwirtschaften, hieß es weiter.Die Forschenden beobachteten, dass eine Konsolidierung des Marktes bereits im Gange sei.
Schlechte Aussichten seien das auch für die Beschäftigten der Branche. Sie müssten damit rechnen, dass Niedriglöhne ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells bleiben. Viele Lieferanten arbeiteten als Scheinselbstständige für wenig Auskommen und mit einer schlechten sozialen Absicherung. Für die Studie untersuchten die Studienmacher die börsennotierten Unternehmen Just eat Takeaway, Delivery Hero, Hello Fresh, JD.com und Meituan Maicai. Für Unternehmen wie Getir oder Flink lagen hingegen viele nötige Kennzahlen nicht vor, weil sie diese anders als börsennotierte Firmen nicht veröffentlichen müssen.
Lieferdienste Quick-Commerce Forschung Verluste Wachstum
Indonesia Berita Terbaru, Indonesia Berita utama
Similar News:Anda juga dapat membaca berita serupa dengan ini yang kami kumpulkan dari sumber berita lain.
Lebensmittel Lieferdienste: Studie stellt Geschäftsmodell in FrageDie Idee ist einfach: Online oder per App werden Lebensmittel bestellt und innerhalb von Minuten bis an die Haustür geliefert. Eine Studie stellt nun genau dieses Geschäftskonzept infrage – denn bisher wurden keine Gewinne erwirtschaftet.
Baca lebih lajut »
Schnelle Halloween-Brownies: Last-Minute-Rezept mit nur wenigen ZutatenAuf der Suche nach einem Last-Minute-Rezept für Halloween? Dann probiert unsere Grusel-Brownies aus.
Baca lebih lajut »
Warnung vor gefährlichem Zeitverlust: Habeck will schnelle Entscheidung zu IndustriestrompreisBundeswirtschaftsminister Robert Habeck dringt auf einen Beschluss für einen verbilligten Strompreis für die Industrie. Der harte Wettbewerb erlaube kein Zögern. Doch der Plan bleibt umstritten.
Baca lebih lajut »
Asiatische Küche leicht gemacht: Schnelle Rezepte für AnfängerWie ihr Gerichten schnell einen fernöstlichen Dreh gebt und ohne viel Aufwand Leckeres aus Wok und Co. zaubert, lest ihr bei uns.
Baca lebih lajut »
Halloween: Drei schnelle Make-up-IdeenKeine Idee für einen Halloween-Look? Mit diesen drei Tipps bleibt es schaurig und stressfrei.
Baca lebih lajut »