In das offenbar abgehörte Gespräch von Bundeswehr-Offizieren zur möglichen Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine hat sich ein zweiter Teilnehmer falsch eingewählt.
In das offenbar abgehörte Gespräch von Bundeswehr-Offizieren zur möglichen Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine hat sich ein zweiter Teilnehmer falsch eingewählt.Es habe sich dabei um den Inspekteur der Luftwaffe, Ingo Gerhartz, gehandelt. Allerdings sei es nach bisherigen Ermittlungen bei ihm anders als bei einem anderen Teilnehmer nicht zu einem Datenabfluss gekommen.
Die Opposition hat viele Fragen an die Regierung. Aufklärung über das geleakte Gespräch von Bundeswehr-Offizieren soll eine Sondersitzung des Verteidigungsausschusses bringen.war Anfang März ein offenbar abgehörtes 38-minütiges Gespräch zwischen Luftwaffen-Inspekteur Gerhartz und drei weiteren hochrangigen deutschen Offizieren zu Waffenlieferungen an die
Darin erörterten die Offiziere über die Kommunikationsplattform Webex Einsatzszenarien für den deutschen Marschflugkörper Taurus, falls dieser an die Ukraine geliefert würde.Pistorius betonte, er wolle die weiteren Ermittlungen zu den Vorfall abwarten, bevor er über Konsequenzen entscheide. Derzeit gebe es disziplinarische Vorermittlungen.
Das wird aufgearbeitet und dann wird es die Entscheidung geben, ob aus den disziplinarischen Vorermittlungen ein Disziplinarverfahren und dann welcher Art erfolgt."auf den Leim zu gehen und hier meine besten Offiziere - ob sie hier einen Fehler gemacht haben oder nicht - an die Luft zu setzen". Dies sei nämlich "genau das, was Wladimir Putin von uns erwartet".
Der Verteidigungsminister hat Ergebnisse in der Abhöraffäre präsentiert: Ein Offizier, der sich aus Singapur einwählte, war dafür verantwortlich, dass Russland mitschneiden konnte.Inzwischen dürften demnach allen auch außerhalb der Bundeswehr klar sein, "wie leichtfertig gelegentlich mit Handykommunikation umgegangen wird", sagte der Minister.
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In Gespräch falsch eingewählt: Auch Luftwaffen-Inspekteur machte Fehler beim Taurus-LeakEr wolle nicht dem russischen Präsidenten Putin 'auf den Leim gehen' und seine besten Offiziere 'an die Luft setzen', sagt Verteidigungsminister Pistorius. Personelle Konsequenzen aus dem abgehörten Taurus-Gespräch zieht er vorerst nicht - verrät aber Details über Teilnehmer Gerhartz.
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