Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen des Übergreifens des Vogelgrippe-Erregers H5N1 auf immer mehr Arten Alarm geschlagen. Dass H5N1 nicht mehr...
Die Weltgesundheitsorganisation hat wegen des Übergreifens des Vogelgrippe-Erregers H5N1 auf immer mehr Arten Alarm geschlagen. Dass H5N1 nicht mehr nur Vögel befalle, rechtfertige"enorme Besorgnis", sagte WHO-Chefwissenschaftler Jeremy Farrar am Donnerstag in Genf. Das Virus habe sich zu einer weltweiten"Tier-Pandemie" entwickelt.
Von 2003 bis zum 1. April 2024 registrierte die WHO nach eigenen Angaben in 23 Ländern insgesamt 889 Ansteckungen bei Menschen, von denen 463 tödlich endeten. Das entspricht einer Todesrate von 52 Prozent. Für Besorgnis sorgte in diesem Monat auch die Nachricht, dass sich ein Mensch im US-Bundesstaat Texas bei Milchvieh mit Vogelgrippe angesteckt habe. Zuvor hatten sich Viehherden in Texas, Kansas und anderen US-Bundesstaaten offenbar bei Wildvögeln mitinfiziert. Laut WHO handelt es sich bei dem Fall in Texas offenbar um die erste Ansteckung eines Menschen mit H5N1 bei einem Säugetier.
Wenn ein Virus auch Säugetiere befallen könne, komme es "den Menschen näher", betonte Farrar. H5N1 suche "nach neuen, neuartigen Wirten". Farrar forderte eine genauere Beobachtung des Infektionsgeschehens. Es sei wichtig zu wissen, wie viele Menschen bereits befallen worden seien, "weil dort die Anpassung passieren wird".
Der WHO-Experte mahnte, nationale und regionale Gesundheitsbehörden müssten die Kapazitäten haben, das Virus nachzuweisen. Dadurch solle die Menschheit in die Lage versetzt werden, "sofort zu reagieren", wenn H5N1 von Mensch zu Mensch übertragen werde. Zu den Impfstoffen und Medikamenten gegen das Vogelgrippe-Virus, deren Entwicklung bereits angelaufen sei, müssten ebenfalls alle Zugang erhalten.
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