Begleitet von einer Wirtschaftsdelegation reist der Bundespräsident in gleich zwei afrikanische Staaten. Steinmeiers Themenliste für die Reise ist lang.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist zu einer viertägigen Reise in das südliche Afrika aufgebrochen. Er will zunächstund dann Sambia besuchen, um dort bestehende Partnerschaften auszubauen und neue zu knüpfen. Dabei sollen auch Möglichkeiten für eine intensivere wirtschaftliche Zusammenarbeit ausgelotet werden. Steinmeier wird von einer Wirtschaftsdelegation begleitet.
Am tansanischen Regierungssitz Daressalam wird der Bundespräsident mit Präsidentin Samia Suluhu Hassan zusammentreffen, die seit rund zweieinhalb Jahren im Amt ist. Er will sie ermutigen, den demokratischen Reformweg weiterzugehen, den sie in dem zuvor autokratisch regierten Land eingeschlagen hat. In Berlin wird zum Beispiel auf den verbesserten Umgang mit der Opposition sowie auf den Einsatz für Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte verwiesen.
Steinmeier wird in dem ostafrikanischen Land auch mit einem dunklen Kapitel deutscher Geschichte konfrontiert werden, wenn er mit Nachfahren von Opfern des Maji-Maji-Krieges spricht. Dieser war mit bis zu 300.000 Toten einer der blutigsten Kolonialkriege überhaupt. In dem von 1905 bis 1907 geführten Krieg lehnte sich die Bevölkerung gegen die Unterdrückung durch die deutsche Kolonialherrschaft auf.
Das heutige Tansania gehörte zur Kolonie Deutsch-Ostafrika, die von 1885 bis 1918 bestand. Sie umfasste außerdem die heutigen Staaten Burundi, Ruanda und einen kleinen Teil von Mosambik.Die zweite Station der Reise, Sambia, ist Neuland für einen Bundespräsidenten. Noch nie hat ein deutsches Staatsoberhaupt das im Südwesten an Tansania angrenzende Binnenland besucht.
In beiden Staaten gibt es auch für Deutschland interessante Rohstoffe - Gold, Grafit und Nickel in Tansania, vor allem Kupfer in Sambia.Die Bundeswehr transportiert Kanzler und Minister zu Terminen im In-und Ausland. Im Durchschnitt wird die Flugbereitschaft von der Regierung für zwei Flüge pro Tag gebucht.Lindner lehnt Sondervermögen Innere Sicherheit abIn dem Antrag geht es um eine Begrenzung der Aufnahme von Flüchtlingen - auch ein SPD-Mann hatte ihm zugestimmt.
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