Die Gewerkschaft Verdi fordert eine klare Perspektive für die Beschäftigten der Firma des Investors und stellt Bedingungen für öffentliche Hilfe. Der Signa-Miteigentümer versucht immer noch, in Saudi-Arabien Geld aufzutreiben.
In der leer stehenden ehemaligen Galeria-Kaufhof-Filiale in Neuss warten im Sommer Schaufensterpuppen auf eine neue Verwendung. Galeria gehört zur Signa-Gruppe.René Benkos Zeit als Vorsitzender des Beirats bei Signa könnte sich dem Ende entgegenneigen. Am Dienstag hieß es aus dem Umfeld des Unternehmens, eine entsprechende Mitteilung von Signa stehe kurz bevor.
Am Dienstag war Benko allerdings immer noch aktiv in dem Bemühen, frisches Geld für Signa aufzutreiben. Er verhandelt dem Vernehmen nach noch mit dem saudischen Staatsfonds PIF über eine Finanzspritze von 500 Millionen Euro. Die Saudis haben ein ureigenes Interesse an Signas Gesundung, weil sie bereits mehrere Hundert Millionen Euro in das Unternehmen investiert haben.
Ob der Konzern ohne eine solche Summe, ohne den Rückzug des Firmengründers und Beiratsvorsitzenden sowie ohne entsprechende, daran geknüpfte Finanzspritzen der Geldgeber tatsächlich die Insolvenz drohen würde, wie das zuletzt spekuliert wurde, ist derzeit kaum zu beantworten. Angeblich drückt die Gesellschaft ein Schuldenberg von annähernd elf Milliarden Euro, von denen dem Vernehmen nach mehr als eine Milliarde Euro noch in diesem Jahr fällig werden.
Auch beim Essener Warenhausbetreiber Galeria dürfte man die Entwicklung im Nachbarland aufmerksam erfolgen. Schließlich hat Signa als Eigentümer der deutschen Handelsgruppe im Rahmen der Sanierung nach dem Ende Mai beendeten Insolvenzverfahren einen dreistelligen Millionenbetrag als Beitrag zugesagt. Von denen sind bisher dem Vernehmen nach 25 Millionen Euro geflossen, die nächste Tranche ist für Februar des kommenden Jahres geplant.
Falls es neue staatliche Hilfen für Signa geben soll, müssten diese an Auflagen geknüpft werden, so Zimmer: „Eine unserer Forderungen lautet, dass die Vergabe von öffentlichen Geldern an Unternehmen an Bedingungen geknüpft werden, das heißt, es muss um eine langfristige Perspektive der Unternehmen gehen, verbunden mit Arbeitsplatzgarantien für die Beschäftigten und der Verpflichtung zu tariflicher Entlohnung.
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