Mit Satellitentechnik und Videoüberwachung will die EU sicherstellen, dass ihre Fischerei-Vorgaben eingehalten werden. Hohe Strafen drohen bei Verstößen.
BRÜSSEL dpa | Die Mit mehr Videoüberwachung auf Schiffen und satellitengestützter Überwachung sollen in der EU künftig Vorgaben gegen umweltschädliche Überfischung besser kontrolliert werden.
Wer klar gegen die Schutzmaßnahmen verstößt, muss mit Strafen rechnen, die mindestens doppelt so hoch sind wie der Durchschnittswert der gefangenen Fische, wie das Europaparlament mitteilte. Viele Fischbestände in Gewässern um die EU sind in einem schlechten Zustand. Neben Faktoren wie Überfischung setzen den Tieren andere menschengemachte Probleme wie der Klimawandel zu.
Ein Problem besteht etwa bei Beifang: Fischer haben oft nicht nur das im Netz, was sie tatsächlich fangen wollen. Damit der Beifang begrenzt und nicht massenhaft tot oder schwer verletzt zurück ins Meer geworfen wird, muss er in vielen Fällen mit an Land gebracht werden. Die sogenannte Anlandepflicht soll durch die neuen Regeln besser kontrolliert werden. Denn ob sich Fischer daran halten, ist auf offenem Meer bislang schwer zu überwachen.
Konkret sollen den neuen Regeln zufolge Schiffe, die länger als 18 Meter sind und bei denen das Risiko besteht, dass sie sich nicht an die Anlandepflicht halten, künftig per Videoüberwachung kontrolliert werden können. Alle Schiffe werden künftig über ein satellitengestütztes System überwacht. Das heißt, dass Behörden regelmäßig Daten über den Standort, den Kurs und die Geschwindigkeit von Schiffen geliefert bekommen sollen.
Die Umweltschutzorganisation WWF sieht Licht und Schatten bei den neuen Regeln. „Es wird künftig schwerer werden, gefangenen Fisch ungestraft wieder über Bord zu werfen“, sagte WWF-Fischereiexpertin Stella Nemecky. Ob die neuen Vorgaben aber auch streng genug umgesetzt werden, müsse sich in der Praxis zeigen. An einer ausreichenden Umsetzung mangele es häufig.
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