Was, wenn Identität von Armut oder Bildungsferne geprägt ist? Zwei unbekannte Autoren zeigen, wie man darüber ohne Larmoyanz und mit viel Freundlichkeit schreiben kann. Die Empfehlungen der Woche für Herz und Kopf.
»Herkunft, Identität, Zugehörigkeit: das sind alles wichtige Themen, aber die werden manchmal ein bisschen nervig und langweilig abgehandelt. Also mitunter wird mir die Larmoyanz von Annie Ernaux zu viel und die Arroganz von Didier Eribon auch, so wichtig die Bücher sind: diese »Ich, ich, ich«-Forscher immer. Und jetzt diese beiden: Josef Brustmann »Jeder ist wer«. Und Marco Ott »Was ich zurückließ«.
Man kann nur dankbar sein für ein Buch in einer Welt, in der so viele am Frieden herumzündelnde Idioten schon wieder zugange sind. Ein Buch voller Freundlichkeit und Schönheit und Liebe. Das kann jemand, der so dauerwütend wie ich ist, gut gebrauchen und Sie können das auch gut gebrauchen. Lesen Sie das.
Damit Oraya überhaupt den Hauch einer Chance hat, muss sie ein Bündnis mit ihrem größten Gegner eingehen: Raihn. Alles an ihm ist gefährlich. Zum Töten geboren ist er skrupellos und dazu auch noch ein Feind ihres Vaters. Doch am meisten Angst macht Oraya nicht das Kejari oder die mögliche Niederlage oder der Tod, sondern dass sie sich auf seltsame Weise zu Raihn hingezogen fühlt.
»Ich habe dieses Buch wahrscheinlich schneller verschlungen als alles, was ich in diesem Jahr gelesen habe.« ANTHONY CUMMINS, THE GUARDIAN June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein Dasein im Abseits. Niemand interessiert sich für Geschichten"ganz normaler" weißer Mädchen, so sieht es June zumindest.
Zwischen Lev und Kato besteht seit ihren Kindertagen eine besondere Verbindung. Doch die Öffnung der europäischen Grenzen weitet ihre Lebensentwürfe und verändert ihre Beziehung für immer. Voller Schönheit und Hingabe erzählt Iris Wolff in ihrem großen neuen Roman von zeitloser Freundschaft und davon, was es braucht, um sich von den Prägungen der eigenen Herkunft zu lösen.
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