Deepfakes halten auch im Geschäftsleben Einzug. Das birgt erhebliche Risiken, vor allem beim mobilen Arbeiten. So nutzen Cyberkriminelle digitale Klone für Betrügereien aus.
Deepfakes halten auch im Geschäftsleben Einzug. Das birgt erhebliche Risiken, vor allem beim mobilen Arbeiten. So nutzen Cyberkriminelle digitale Klone für Betrügereien aus.Vor wenigen Wochen erhielt ein Finanzangestellter im Hongkonger Büro einer multinationalen Firma per E-Mail eine Einladung zu einer Videokonferenz. Der Absender: der Finanzvorstand aus dem Vereinigten Königreich. Er solle geheime Transaktionen ausführen, so die Ansage.
Die Kollegen sahen echt aus, und sie klangen auch so. Gutgläubig folgte der Mitarbeiter den Instruktionen und führte 15 Transaktionen in einem Umfang von 200 Millionen Hongkong-Dollar an verschiedene Bankkonten aus. Als der Mitarbeiter sich bei seinem obersten Boss rückversicherte, war es schon zu spät., waren die Kollegen in dem Videoanruf nicht echt, sondern Fake – sie wurden mithilfe von Künstlicher Intelligenz in das Bewegtbild eingebaut.
Vor allem in Branchen, in denen viel remote gearbeitet wird, ist die Verwundbarkeit groß. Eine Bewerbung ist dank ChatGPT schnell geschrieben. Kaum hat man sich versehen, hat man einen Phantom-Mitarbeiter im Team, der am ersten Tag im Intranet herumschnüffelt und sensible Daten wie Sicherheitspläne oder Termine der Führungsebene abgreift – und dann plötzlich abtaucht. Die Personalabteilungen von Remote-Firmen sind gewarnt.
Der amerikanische Arbeitsmarkt- und Personalexperte John Sullivan rät zu umfangreichen Background-Checks bei der Einstellung von Bewerbern. Personaler sollten vorher Social-Media-Profile unter die Lupe nehmen und gezielte Fragen zu Publikationen oder Stationen im Lebenslauf stellen,Da die meisten Fake-Bewerber in Ländern wie Russland, China, Nordkorea und Nigeria lebten, reichten auch einfache Prüffragen wie „Was ist CNN?“, um mögliche Betrüger zu entlarven.
Im Zeitalter der KI muss man damit rechnen, dass der Anrufer oder Konferenzteilnehmer Fake ist. Vielleicht führen die Bild- und Tonmanipulationen am Ende doch dazu, dass man sich in Präsenz trifft. Denn dort weiß man, dass einem auch der richtige Chef gegenübersitzt.
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